Chronik 2014

Tag der Industriekultur am 07.09.2014

Die Radtour des Eilenburger Geschichts- und Museumsvereins mit ihren vier Stationen versprach viel Interessantes in der Planung.
„Das hat sie in der Ausführung dann auf jeden Fall gehalten” fand Marion Lamster, die die Gelegenheit bei Schopfe packte, um mal etwas von den versteckten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erfahren.
„Hier wollte ich schon immer mal hin” dieser Satz kam von allen Teilnehmern, beim Betreten des Wedelwitzer Wasserwerkes, das seit Dezember 1897 am gleichen Ort arbeitet. Daniel Jahn vom Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen erläuterte den Weg des Rohwassers, den es vom Brunnen bis zur Wasserleitung in der Stadt nimmt, zeigt anhand von Bohrkernen die Beschaffenheit des Untergrundes.
Am Bobritzer Damm beschrieb Vereinsmitglied Hans Mahnhardt anhand von alten Zeichnungen anschaulich Zweck sowie Aufbau des alten, immer wieder erneuerten und baulich veränderten Stauwerkes, erklärte die jeweiligen Standortveränderungen sowie die Möglichkeiten zur Blockeisproduktion.
In die Wirkungsweise einer Mühle führte Mühlenführer Gernot Rackwitz anhand „Bechers Mühle” ein.
„Nachdem der Leipziger Ernst Mey hier seine Fabrik gegründet hatte, stieg mit dem Wachsen der Fabrik der Bedarf an Wasser, das mit einem gleichbleibenden Druck zur ständigen Verfügung stehen musste, deshalb wurde der Wasserturm gebaut” beginnt Wolfgang Stein in der 4. Station der Tour, den Grund für den Bau des Eilenburger Wasserturmes zu beschreiben.

Birgit Rabe




Einweihung Lehrtafel Stadtfriedhof Eilenburg am 16.09.2014

Nachdem zum „Tag des offenen Denkmals” bereits die Einweihung erfolgte, ist nun am Dienstag, 16. September die neue Informationstafel auf dem Stadtfriedhof auch offiziell übergeben worden.
Die Tafel entstand, in Kooperation mit der Stadtverwaltung Eilenburg, als Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojektes zum Eilenburger Stadtfriedhof vom Eilenburger Geschichts- und Museumsverein sowie Schülern und Lehrern der Friedrich-Tschanter-Oberschule und der Karl-Neumann-Förderschule.
Dem entsprechend übergaben Andreas Müller und sein Sohn Sebastian vom Geschichtsverein die neue Informationstafel an Jörg Böhme von der Eilenburger Stadtverwaltung. Auf der neuen Tafel wird unter anderem die Geschichte des Eilenburger Stadtfriedhofs beschrieben.
Zudem ist auf einem übersichtsplan markiert, wo sich Gräber historischer Persönlichkeiten der Stadt befinden, wie beispielsweise Ferdinand Röber oder Dr. Anton Bernhardi. Auf der Karte ist darüber hinaus zu erkennen, wie man zum MEMENTO-Mahnmal für die Opfer des Beschusses der Stadt 1945 oder dem mittelalterlichen Kapellenstandort gelangt.
Die ursprüngliche Idee zu dem Projekt hatte Sebastian Müller. „Es hat mich gestört, dass keiner mehr so richtig die Geschichte des Friedhofs kannte. Das wollte ich ändern.” Daraufhin arbeitete Wolfgang Beuche vom Eilenburger Geschichts- und Museumsverein mit Schülern der Karl-Neumann-Schule den Kapellenstandort auf und sicherte schützenswerte Grabsteine.
Schüler der Tschanter-Schule recherchierten im Internet und bei Andreas Flegel vom Stadtmuseum Daten und Fakten zum Stadtfriedhof. Die Stadt machte schließlich die finanziellen Mittel für die Tafel locker.

Quelle: Eilenburg.de

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