Max Alverdes und sein Traum von der „Autostadt Eilenburg“
Neuerscheinung: Heimatverlag publiziert eine Eilenburger Erfolgsstory

Eilenburg. Pünktlich zum Weihnachtseinkauf kommt ein neues Buch in den Handel – ein
starkes Stück Heimatgeschichte, von der kaum ein Eilenburger etwas weiß.

Im Mai 2018 gab es beim Stammtisch des Eilenburger Burgvereins einen Multi-Media-Vortrag.
Stephanie und Andreas Bechert – beide Mitglieder des Eilenburger Geschichts- und Museumsvereins –
berichteten über Max Alverdes und seinen Traum von der „Autostadt Eilenburg“.

Von 1909 bis 1914 wurden in den Eilenburger Motorenwerken ausgezeichnete Automobile produziert.
Unter dem Markennamen „EMW“ waren die Fahrzeuge auf der Internationalen
Automobilausstellung präsent – ein EMW schaffte im Ersten Weltkrieg sogar den weiten
Weg bis hinunter nach Arabien.
Hinter den Eilenburger Motorenwerken verbirgt sich ein Name: Max Alverdes. Der geschäftstüchtige Industrielle etablierte nicht nur die
Automobilindustrie in der Muldestadt, sondern er fertigte hier auch Motoren in vielen
Größen und für unterschiedliche Anwendungszwecke. Das Thema hat nach dem Vortrag
im Mai viele Technik- und Automobilfreunde interessiert und bewegt.
Die Nachfrage, wo man all dies später einmal nachlesen kann, war groß.

Das Verlegerehepaar machte sich dann noch einmal auf den Weg und recherchierte weitere Details aus der Zeit der Eilenburger
Motorenwerke und aus dem Leben von Max Alverdes. Auf ihrer Suche gab es viele neue Entdeckungen.
Bei Oschatz fand man Fotos eines EMW – mit einer verblüffenden Geschichte als Zugabe.
In der Nähe von Tornau v.d.H. konnte man einen echten, über 100 Jahre alten EMW-Motor in Aktion erleben.
Aus einer Stadt unweit von München meldete sich die Enkelin von Max Alverdes.
All diese alten und neuen Erkenntniße sind nun in einem interaktiven Buch zusammengefasst – in Bild, im Text und als Film.
Stephanie Bechert: „Das Buch ist ein Stück Geschichte Deutschlands, der Automobilindustrie und der Stadt Eilenburg
– die bisher unbekannt war, aber eigentlich in die Geschichtsbücher gehört“.

Verkaufsstart ist am 7. Dezember 2018 im Buchhaus von Kristin Hennig, im Fachhandel für Bürobedarf von Brigitte Kanitz, im Eilenburger Museums-Shop
und in der Zeit vom 14. bis 16. Dezember 2018 auf dem Eilenburger Weihnachtsmarkt in der Stadtkirche St. Nikolai.
Die Auflage ist limitiert. Online-Bestellung sind auch direkt über den Verlag möglich: www.bechert-design.de. Der Kaufpreis beträgt 11,50 €.




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